Was ist Systemische Therapie ?

Gegründet wurde die Therapieform ab 1950 von Wissenschaftlern aus der Biologie und Technik, die Regeln komplexer Systeme verstehen und gezielt beeinflussen wollten. Dadurch entstand die Kybernetik 2. Ordnung, welche die Komplexität der Familientherapie prägt. Therapeuten kamen zu der Erkenntnis, dass es keine objektive Betrachtung geben kann, da der Beobachter (Therapeut) immer auch ein Teil des Systems ist.

 

Virginia Satir entwickelte aus dieser Theorie den Erlebnisorientierten Ansatz (Skulptur, Refraiming)

Salavador Minuchin stellt die Wichtigkeit von Struktur und Grenzen im System bzw. Subsystemen dar

Boszormenyi-Nagy prägte das Mehrgenerationenmodell-Einfluss von Vermächtnissen aus früheren Generationen

Jay Haley befürwortete die Freiheit des Therapeuten durch kreative und außergewöhnliche Aufgaben

Mara Selvini Palazzoli war Teil eines italienischen Therapeuten-Teams, die in der Familientherapie erfolgreich mit dem Mailänder Modell arbeiteten.

 

In der Systemischen Therapie wird der Mensch nicht als Individuum gesehen, sondern immer als Teil eines ganzen Systems, in dem alle in Wechselwirkung stehen.

 

Therapeut und Klient sind auf Augenhöhe, da sie beide Teil des Systems sind.

 

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@ Sonja Ebner, Friedberg

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